Eröffnung des Jubiläumsjahres

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Am 5. Januar wurde das Festjahr zum 750-jährigen Jubiläum des Klosters Maria Stern eröffnet. Prälat Dr. Bertram Meier, der Ordensreferent der Diözese Augsburg, zelebrierte in der frisch renovierten Sternkirche ein feierliches Hochamt, das vom Schwesternchor umrahmt wurde. Aufgeführt wurde u. a. das Te Deum des heiligen Franziskus, komponiert von Sr. M. Cäcilia Herrmann. Jubiläum heiße, auf den Stern schauen und sich von ihm den Weg weisen lassen, meinte Prälat Dr. Meier in seiner Festpredigt am Vortag zum Fest der Erscheinung des Herrn, dem traditionellen Sternfest. Die drei Weisen hätten Geschenke gebracht, die auch für die Sternschwestern von großer Bedeutung seien: Das Gold weise darauf hin, dass Maria Stern eine Wertegemeinschaft sei und auch in Zukunft sein wird, der Weihrauch, „der uns nach oben zieht“, symbolisiere die Gebetsgemeinschaft der Schwestern, die Myrrhe sei ein Heilkraut, das uns sagen will, dass die Gemeinschaft von Maria Stern eine heilende Gemeinschaft sei, wenn die Schwestern auf der Suche nach Gott einander und anderen beistehen im Leben und im Sterben.

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Im anschließenden kurzen Festakt begrüßte Generaloberin Sr. M. Theophila die Gäste und dankte Prälat Dr. Meier für seine wegweisenden Impulse der Predigt, den Autoren der Festschrift, die voraussichtlich Ende Februar erscheinen wird, dem Architekten Dr. Stefan Schrammel und den Handwerkern für die Renovierung der Sternkirche und der Kunsthistorikerin Dr. Carmen Roll für die Vorbereitung der Ausstellung, die vom 14.03. bis 01.05.2008 im Zeughaus zu sehen sein wird.

Architekt Dr. Schrammel berichtete über die Planung und Durchführung der Renovierungsarbeiten in der Sternkirche. 37 Firmen waren bemüht, die Kirche originalgetreu ohne gravierende optische Veränderungen vor allem technisch auf den neuesten Stand zu bringen, sodass die Kirche wieder in neuem Glanz erstrahlt, ohne dass das ursprüngliche Erscheinungsbild verändert werden musste.

Den Abschluss des Festtages bildete eine lateinische Marienvesper, gestaltet von der Schola Lauda Gregoriana unter der Leitung von Wolfgang Thoma.