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„Man kann von einer Ära sprechen, die an Gymnasium und Realschule Maria Stern zu Ende geht: Schulleiterin Sr. Beda Rauch wurde vorgestern in den Ruhestand verabschiedet und mit ihr ihre langjährige Kollegin Sr. Fernanda Röder. Die beiden Franziskanerinnen, 65 und 64 Jahre alt, sind damit die letzten Ordensschwestern, die aus dem aktiven Schuldienst ausscheiden.“
So hieß es in der AUGSBURGER ALLGEMEINEN in der Ausgabe vom 31.07.2008.
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Ordensreferent Domkapitular Dr. Bertram Meier betonte in der feierlich gestalteten Vesper in der Kapelle von St. Klara, dass es für die scheidenden Schwestern wichtig war, ihr pädagogisches Konzept nicht von einem abstrakten Takt, sondern von den Herausforderungen der Zeit bestimmen zu lassen.
Nachdem die Musiklehrerin und Fachbetreuerin Sr. M. Fernanda bereits am Samstagabend mit einem Konzert verschiedet worden war, fand in der Aula anschließend die Verabschiedung der verdienten Direktorin Sr. M. Beda durch Vertreter verschiedener Gremien statt.
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Provinzoberin Sr. M. Esther Mayr erinnerte an die gemeinsame Schulzeit mit Sr. M. Beda. Direktor Ulrich Haaf vom Schulwerk der Diözese Augsburg hob die gute Zusammenarbeit mit der scheidenden Direktorin hervor und wünschte der Schule: „Möge der Stern weiter leuchten und viele zum Ziel führen.“ Mehrmals wurden die Schulen von Maria Stern, die Sr. M. Beda mit großem pädagogischem Geschick und Weitblick geleitet und denen sie als „Allrounderin“ durch all die Jahre hindurch Profil gegeben hat, als „Eckpfeiler des Bildungsangebots in Augsburg“ bezeichnet. Die unbestritten großen Verdienste von Sr. M. Beda wurden auch von den Vertretern der Elternbeiräte beider Schulen, des Freundeskreises und der Mitarbeitervertretung lobend hervorgehoben und mit herzlichen Dankesworten gewürdigt. Auf ihre Art taten dies die SMV von Realschule und Gymnasium und die Schulspielgruppe in einem Sketch. Ein ganz besonderes Highlight war die Komposition von Sr. M. Cäcilia Herrmann. Sie hatte ein Divertimento komponiert über die Tonfolge B-E-D-A, das von einem Instrumentalensemble vorgetragen wurde.
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Mit dem Text „Die Städtebauer“ von Bert Brecht, der davon handelt, „welcher von ihnen das größte Haus gebaut hatte, oder das schönste in wie viel Zeit.“ wies Sr. M. Beda in ihren Abschlussworten darauf hin, dass auch sie dazu beitragen durfte, an den Lebenshäusern der Schülerinnen mit zu bauen, auch wenn es ein fertiges Haus nicht geben kann. Sie dankte abschließend dem Kloster und dem Schulwerk, den verschiedensten Gremien der Schule, den Schülerinnen und Schülern, den Mitschwestern sowie allen für die Gestaltung des Abends Verantwortlichen für ihre große Einsatzbereitschaft.
Musikalisch umrahmt wurde die gesamte Feier auf gewohnt hohem Niveau vom Kammerorchester Maria Stern, dem Realschulchor und Kollegen unter der Leitung von Frau Zaby-Kastl.
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