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150 Jahre Sternschwestern in Hammelburg
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Der Jubiläen ist kein Ende in diesem Jubeljahr!
Für Sonntag, den 3. August 2008, 150 Jahre nach der Ankunft der ersten Sternschwestern in Hammelburg und 17 Jahre nach ihrem Weggang, hatten der Bürgermeister und die Pfarrgemeinde Hammelburg eingeladen, „um das Engagement und segensreiche Wirken der Schwestern in unserer Stadt zu würdigen.“
So fuhren am Sonntagmorgen 30 Schwestern ins schöne Frankenland, wo von den einst 44 Sternfilialen heute nur noch das Elisabethenheim in Würzburg besteht. Die aus Hammelburg stammenden Schwestern M. Heriberta, M. Eleonore und M. Johannita waren bereits in ihrer Heimat.
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Das Thema der Predigt beim feierlichen Gottesdienst, den Stadtpfarrer Sell zusammen mit Monsignore Frühmorgen zelebrierte, war der Stern. „Sterne stehen für liebende Menschen. Und das seid Ihr, liebe Sternschwestern, gläubige, liebende Menschen, die durch ihre Gottes- und Nächstenliebe in Deutschland, Brasilien und Mosambik ein tiefes Glaubenszeugnis geben. … Ihr habt vielen Menschen in Franken Sternstunden bereitet, dafür Vergelt's Gott.“ Er wandte sich an die Gottesdienstbesucher mit der Frage: „Das Bild der Schwestern verschwindet aus unserer Stadt – wissen wir, was das bedeutet?“
In einem Gabengang mit Dank und Fürbitte erinnerten die Schwestern an die Aufgabenbereiche der ehemaligen Hammelburger Filialen.
Generaloberin Sr. M. Theophila bedankte sich am Ende des Gottesdienstes für die Einladung und wies darauf hin, dass sich im Lauf der Jahre eine herzliche Beziehung zwischen Hammelburg und seinen Schwestern entwickelt hat, „wie wir es heute erleben dürfen.“ Sie schloss mit der Zusicherung, dass Schwestern wieder gerne nach Hammelburg zurückkommen, „wenn junge Frauen aus Franken den Weg in unsere Sterngemeinschaft finden.“
Bürgermeister Stross unterstrich die Bedeutung der Sternschwestern für Hammelburg: "Sie haben bei uns Geschichte geschrieben und sind Geschichte geworden."
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Nach dem Gottesdienst und einem Gruppenfoto für die Zeitung begleiteten Pfr. Michael Sell und Bürgermeister Ernst Stross die Schwestern auf den Friedhof zum Besuch des Schwesterngrabs. Man spürte, dass sich sowohl die Vertreter von Stadt und Kirche als auch die Hammelburger Bevölkerung offensichtlich freuten, die Sternschwestern in ihren Mauern zu sehen. Besonders Sr. M. Gundelinde, die bis zum Weggang der Schwestern im Bürgerspital tätig war, durfte die Wertschätzung deutlich erfahren.
Auf Burg Saaleck hoch über der Stadt konnten die Schwestern im Turmzimmer der Burg nicht nur ein exquisites Menu, sondern auch einen herrlichen Blick auf Hammelburg und das Saaletal genießen.
Zurück in der Stadt, berichtete Bürgermeister Stross im Bürgerspital über den Stand der Einrichtung nach dem Weggang der Schwestern und bat Sr. M. Theophila und die anwesenden Schwestern, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.
Auch ein Gang zum Waisenhaus und Kindergarten stand auf dem Programm, um damit wenigstens die am Maria-Stern-Platz liegenden ehemaligen Filialen zu besuchen, waren doch die Schwestern von Maria Stern außerdem in Schule, Seelhaus und Krankenhaus und damit insgesamt in fünf Filialen in Hammelburg tätig gewesen.
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In der Kirche des Bürgerspitals beteten die Schwestern gemeinsam mit der Bevölkerung die Sonntagsvesper, bevor sie sich ins Franziskanerkloster Altstadt begaben, wo Bruder Pius Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bereit gestellt hatte und der erfüllte Tag in Hammelburg seinen Abschluss fand.
Der Stadt und der Pfarrei Hammelburg sei ein herzliches Vergelt's Gott gesagt für das Geschenk dieses rundum schönen Tages, wodurch sie ihre Wertschätzung der Sternschwestern so deutlich gezeigt haben!
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