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50-jähriges und 40-jähriges Professjubiläum
Am Samstag, dem 6. September 2008, konnten acht Schwestern den Festtag ihrer Gelübdeablegung begehen. Sr. M. Adelinde, Nördlingen, Sr. M. Corona und Sr. M. Gorettina, Augsburg-Josefinum, Sr. M. Materna, Würzburg und Sr. M. Philippa, Mutterhaus, feierten ihr Goldenes Professjubiläum. Sr. M. Irmengard, Mutterhaus, Sr. M. Ancilla, Bergheim und Sr. M. Pia, Würzburg, konnten auf 40 Professjahre zurückblicken.
Prälat Günter Grimme, der den Festgottesdienst zusammen mit Pater Hermann Sturm, Salesianer Don Boscos und Bruder von Sr. M. Gorettina, zelebrierte, entnahm das Thema seiner Predigt „Heilig-Sein“ dem Brief an die Kolosser 1,25-29 und dem Markusevangelium 6,6b-13.
„Heilige“, so meinte er, „sind im Neuen Testament nicht diejenigen, die im Nachhinein eine Bestätigung ihres vorbildlichen Lebens bekommen. … Paulus spricht die Menschen im Jetzt an und er nennt die heilig, die sich ansprechen lassen vom Heilswort Gottes in Jesus Christus, gerade weil sie sich ihrer Unvollkommenheit bewusst sind. Heilige sind also nach Paulus in der Nachfolge die Menschen, die sich mit leeren Händen und einem offenen Herzen Gott zuwenden.“ So könnte es im Kolosserbrief auch heißen: „Ihr Heiligen von Maria Stern.“ Der Glaube und die Hoffnung, die aus diesem Bewusstsein kommen, drängten dazu, so der Prediger, aufzubrechen wie Abraham oder Maria, anderen von solchem Heil Zeugnis zu geben und zu fragen: „Was brauchen die Menschen, wo brauchen sie mich?“
Er ermunterte dazu, „progressiv“ zu sein, „aufbrechend zu den Menschen, manchmal auch „ausbrechend aus Gewohntem und allzu sehr Vertrautem.“ Und er fuhr fort: „Das Wichtigste also ist ein Herz zu haben für die Menschen.“ So versichere uns auch Jesus: „Ich bin und bleibe alle Tage bei euch bis zur Vollendung der Welt.“ Prälat Grimme schloss mit der Aufforderung:
„Nehmen wir es an, das Lebensangebot!
Heilige sind wir,
getragen und erlöst von der Liebe Gottes in Jesus Christus.
Gesandt sind wir,
das Heil, das uns geschenkt ist,
weiter zu geben mit Herz und Kopf und Hand und Fuß.
Unser Weg ist eingebunden in den Weg Gottes,
der das Heil des Menschen will, sein ewiges Glück.“
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