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Stabat Mater

Zum Fest der „Sieben Schmerzen Mariens“ erlebten die Sternschwestern und zahlreiche Gäste mit dem „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) in der Sternkirche eine musikalische „Sternstunde“.

Die ausdrucksstarke Interpretation des Kammerensembles mit historischen Streichinstrumenten und einem originalgetreu nachgebauten Cembalo versetzten die Zuhörer in die Klangwelt einer längst vergangenen Epoche.
Auch die Gesangs-Solisten (Sopran: Ingrid Scheingraber, Altus: Andreas Pehl) entsprachen der barocken Aufführungspraxis. Die Gesangsparte waren sehr anspruchsvoll mit Verzierungen und Koloraturen ausgeschmückt, was bei zügigem Tempo besonders hohe Anforderungen stellt. Die chromatischen Stellen beeindruckten auch intonationsmäßig und gaben die barocken Affekte besonders deutlich wieder. Sehr homogen und harmonisch passten sich die beiden Stimmen in den Duetten einander an. Der schwere Barockstil war oft von vorklassischer Leichtigkeit durchsetzt.

Das kleine Ensemble unter der Leitung von Robert Scheingraber schenkte mit dieser Aufführung den Zuhörern eine musikalische Meditation zum Fest.
Als Einstimmungsmusik wurde dem „Stabat Mater“ ein Concertino für vier Violinen und Cembalo von Carlo Ricciotti (1674-1756) und die C-Moll-Sonate von Johann Sebastian Bach (1685-1750) für Violine und obligates Cembalo in hervorragender Interpretation vorangestellt.

Das „Stabat Mater“ war wie die Johannespassion ein Geschenk der Vontobel-Bank an die Schwestern zum Jubiläumsjahr. Die Ausführenden waren fast ausnahmslos junge Talente, die u. a. aus Kolumbien, Grenoble, Basel und Krakau kamen und von der Bank unterstützt werden.

Der Vontobel-Bank ein herzliches Vergelt's Gott für dieses wunderbare Geschenk!

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