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Die Jahreskrippe des Klosters Maria Stern in Nördlingen
Am Freitag, dem 20. November 2009, fand sich eine große Schar von Gästen im Schulzentrum Maria Stern in Nördlingen ein zur Präsentation des von Sr. M. Sigrid Ritzer verfassten Krippenbuches „Die Jahreskrippe des Klosters Maria Stern in Nördlingen“.
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Zum 25-jährigen Jubiläum der Jahreskrippe im Kloster Maria Stern Nördlingen hatte Sr. M. Sigrid auf Drängen von Krippenfreunden den Entschluss gefasst, aus den bisher 235 Aufstellungen von biblischen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament eine Auswahl in einem Buch festzuhalten.
Zusammen mit Sr. M. Norbertine Leutenmayr, als Werklehrerin zuständig für alle Bau- und Geländeteile der Jahreskrippe und Frau Liane Lentschig, deren Aufgabe überwiegend darin bestand, die einzelnen Szenen im Bild festzuhalten, hatte Sr. M. Sigrid im Jahre 1984 den Bau einer Jahreskrippe in Angriff genommen. Die bis jetzt ca. 300 Figuren sind ihr Werk; sie modellierte die Köpfe der Figuren und fertigte die Gewänder und zusätzlich einen reichen Schatz an „Zubehör“ an. Für die Gestaltung der Hintergrundkulissen hatte das Team sogar noch Sr. Regina Kugler, eine Franziskanerin aus Südtirol, gewinnen können.
Generaloberin Sr. M. Theophila Kilgenstein, konnte unter den zahlreichen Gästen Repräsentanten des kirchlichen, politischen und kulturellen Lebens, Krippenfreunde, Vertreter des Fink-Verlags und die Presse begrüßen. Sie drückte ihre Freude darüber aus, dass das Buch „ein Genuss für Augen, Verstand und Herz“ sei und war sich sicher, dass Sr. M. Sigrid mit ihrem Buch nicht nur in den Darstellungen aus der Advents- und Weihnachtszeit, sondern auch durch die Szenen aus dem Alten Testament mitteilen wolle: „Gott ist die Liebe“.
Anschaulich und lebendig erzählte Sr. M. Sigrid von den Anfängen und Abenteuern ihrer Krippenbauarbeit und flocht manche Anekdote ein. Nur vier Monate lagen zwischen dem Entschluss, das Werk anzugehen und seiner Vollendung. Ihre Ausführungen wurden über Beamer verdeutlicht durch die Vorstellung einiger der wunderbaren Szenen- und Detailbilder, so dass mancher sich entschloss, der Krippe im Eingangsbereich zum Kloster einen Besuch abzustatten und das Buch zu erwerben.
Abschließend dankte Herr Fink vom Kunstverlag Josef Fink allen an der Herstellung des Buches Beteiligten. Mit seiner Feststellung: „Krippen sollen den Menschen die Botschaft von Gott veranschaulichen“ hat er sicher auch den Grund für die lange Krippentradition des Klosters Maria Stern angesprochen.
Umrahmt wurde die Feierstunde vom „Nördlinger Saiten-Trio“.
Weitere Informationen siehe auch: "Tätigkeiten - Kunst und kreatives Gestalten“
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